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HeidelbergCement spekulativ kaufen


11.11.2009
Oldenburgische Landesbank

Oldenburg (aktiencheck.de AG) - Christoph Siebecke, Analyst der Oldenburgischen Landesbank, rät in einer Ersteinschätzung die HeidelbergCement-Aktie (ISIN DE0006047004 / WKN 604700) spekulativ zu kaufen.

Auch bei HeidelbergCement habe die Krise tiefe Spuren hinterlassen. So sei der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr von 10,8 Mrd. Euro auf 8,4 Mrd. Euro gesunken, während sich der Jahresüberschuss mit 522 Mio. Euro nahezu geviertelt habe (Vorjahresergebnis 2,079 Mrd. Euro). Erfreulich sei aber, dass die Umsätze von Quartal zu Quartal leicht hätten zulegen können. Auch das Betriebsergebnis sei dieser Tendenz gefolgt. Für das Gesamtjahr werde ein operatives Ergebnis in Höhe von 1,4 Mrd. Euro erwartet. Daneben habe sich HeidelCement im Zuge einer Kapitalerhöhung 2 Mrd. Euro frisches Geld besorgt, welches komplett zur Schuldentilgung verwendet worden sei. Dadurch sei die Nettoverschuldung auf 8,6 Mrd. Euro gesunken.

Durch die zusätzliche Emission zweier Anleihen über insgesamt 2,5 Mrd. Euro habe eine signifikante Veränderung der Finanzstruktur erreicht werden können. Die Bankverbindlichkeiten hätten um insgesamt 4 Mrd. Euro reduziert werden können, die Fälligkeiten der Anleihen seien auf 2012, 2014 und 2017 gestreckt worden. Aus dieser Neustrukturierung der Verbindlichkeiten würden bereits 2010 Zinseinsparungen in Höhe von 250 Mio. Euro resultieren. Noch im Juni 2008 habe die Nettoverschuldung durch die Hanson-Übernahme bei 12,7 Mrd. Euro gelegen. Die durch das Sparprogramm "Fitness 2009" erzielten Einsparungen seien ebenfalls kürzlich von 470 Mio. Euro auf 500 Mio. Euro im Jahr erhöht worden. Die Eigenkapitalquote liege aktuell bei 42,6%. Durch den Verkauf von Randaktivitäten solle die Verschuldung weiter reduziert werden, allerdings nicht um jeden Preis, habe Konzernchef Scheifele klar gestellt. Die hierfür identifizierten Geschäfte seien noch nicht offen gelegt worden.


HeidelbergCement könne wieder optimistischer in die Zukunft blicken. Der konsequente Stellenabbau (-12.000) und die eingeleiteten Kostensenkungsprogramme hätten die Produktivität von HeidelCement kräftig gesteigert. Bereits im dritten Quartal habe die operative Marge so auf 25,5% gesteigert werden können (Vorjahr: 22,5%). So würden Analysten schon 2010 beim EBIT einen Anstieg um 16% auf 1,7 Mrd. Euro und beim Gewinn vor Steuern sogar einen Anstieg um 70% auf 1,17 Mrd. Euro erwarten.

Insbesondere die milliardenschweren Infrastrukturprogramme aus Nordamerika und China würden diesbezüglich optimistisch stimmen und sollten auch in 2010 für zusätzliche Nachfrage sorgen. Aufgrund der verbesserten Profitabilität lasse ein erhöhtes Absatzvolumen die Gewinne überproportional steigen. Insgesamt sei es HeidelbergCement gelungen, sich strategisch günstig zu positionieren. Ein Plus sei in diesem Zusammenhang auch, dass die globale Diversifikation regionale Schwächen abfedern sollte.

Aufgrund der anziehenden Weltkonjunktur, der weltweiten fiskalischen Maßnahmenprogramme und der strategischen Neuausrichtung, empfehlen die Analysten der Oldenburgischen Landesbank spekulativen Anlegern die HeidelbergCement-Aktie zum Kauf. (Analyse vom 11.11.2009) (11.11.2009/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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